IV-SENIOREN-DARMSTADT

Interessenvertretung für ältere Menschen der Wissenschaftsstadt Darmstadt
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Darmstädter Echo, 29.04.2017 (Printausgabe)

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Darmstädter Echo, 31.03.2016 (Online-Ausgabe), 01.04.2016 (Printausgabe)




Darmstädter Echo, 23.09.2015

VdK-Liste gewinnt Senioren-Wahl
von Joachim Nieswandt

DARMSTADT - "Wir sind begeistert, das ist ein Super-Ergebnis für uns", freute sich VdK-Spitzenkandidat Wolfgang Bender am Mittwochnachmittag im Justus-Liebig-Haus. Dort hatten Sozialdezernentin Barbara Akdeniz und Bürgermeister Rafael Reißer zu einer kleinen Wahlparty eingeladen, um das vorläufige Ergebnis der Wahl der Interessenvertretung für ältere Menschen zu verkünden. Das demokratisch legitimierte Gremium soll künftig die Anliegen der Generation 60plus gezielt gegenüber der Stadt und in der Öffentlichkeit vertreten. Erhebliche Bedeutung für den erfolgreichen Start der Seniorenvertretung kam bei der Wahlpremiere der Frage zu, wie hoch die Beteiligung sein würde. Nicht nur Stadträtin Akdeniz dürfte deshalb "ein Stein vom Herzen gefallen sein", wie sie bei der Ergebnis-Verkündung sagte. Die Beteiligung lag bei 36,4 Prozent, ein Ergebnis, mit dem sich die Mehrheit im Saal sehr zufrieden zeigte. An der Wahl beteiligten sich 12 570 von 34 534 wahlberechtigten Darmstädtern ab 60 Jahren. 12 490 Stimmen waren gültig.

DIE ERGEBNISSE UND DIE SITZVERTEILUNG
Zur Wahl der "Interessenvertretung für ältere Menschen" waren 85 Kandidaten auf neun zum Teil parteigebundenen Listen angetreten. Im Folgenden das vorläufige Ergebnis der Wahl:
1. Sozialverband VdK: 18,9 Prozent, vier Sitze. Gewählt: Wolfgang Bender, Barbara Jung, Edith Lehmann, Margarete Bender.
2. Christlich Demokratische Union Deutschlands/Senioren-Union: 18,3 Prozent/drei Sitze. Gewählt: Eva Ludwig, Hans-Jörg Keim, Rainer Kumme.
3. Akademie 55plus: 14,3 Prozent/drei Sitze. Gewählt: Erika Neumeyer, Jürgen Schaldach, Werner Nüsseler.
4. SPD Seniorinnen und Senioren: 14,1 Prozent/drei Sitze. Gewählt: Maria Arnoldt, Herbert Nowak, Ortrud Mucha.
5. Älterwerden im Stadtteil: 9,8 Prozent/zwei Sitze. Gewählt: Theodor Ludwig, Kurt Walter.
6. Seniorinnen und Senioren im Deutschen Gewerkschaftsbund: 8,2 Prozent/zwei Sitze. Gewählt: Ursula Schwarz, Bernd Nürnberg.
7. Bündnis 90/Die Grünen: Die Grünen Alten:7,0 Prozent/ein Sitz. Gewählt: Ursula Weßling.
8. FDP Freie Demokratische Partei: 6,7 Prozent/ein Sitz. Gewählt: Frank Sabais.
9. Wir aus der Waldkolonie: 2,5 Prozent/kein Sitz.

Zur Wahl am 18. September aufgerufen waren 34 534 Bürger, die am Stichtag 14. August 60 Jahre oder älter waren und die in Darmstadt gemeldet sind. Gewählt wurde per Briefwahl. Der Vertretung werden 19 gewählte Vertreter und acht Delegierte angehören, die Personengruppen wie Pflegebedürftige, psychisch Kranke oder an Demenz Erkrankte vertreten. Die Vertretung soll bei allen wichtigen Angelegenheiten, die ältere Menschen betreffen, gehört werden. Die Amtszeit beträgt fünf Jahre.
Der Sozialverband VdK erhielt 18,9 Prozent und wird mit vier Mandaten in dem 19 Sitze umfassenden Gremium vertreten sein. Auf dem zweiten Platz folgte mit 18,3 Prozent die CDU-Senioren-Union (drei Sitze), auf Platz drei kam die Akademie 55plus mit 14,3 Prozent (drei Sitze). Knapp dahinter lagen mit 14,1 Prozent die SPD-Senioren (drei Sitze). Mit jeweils einstelligen Ergebnissen (mehr dazu auf dieser Seite) folgten dann die Liste Älterwerden im Stadtteil aus Kranichstein, die DGB-Senioren, die Grünen Alten, die FDP und die Liste Wir aus der Waldkolonie.

"Dem Magistrat Fakten an die Hand geben"
VdK-Spitzenkandidat Bender äußerte sich wie die Mehrheit im Saal "erfreut über die hohe Wahlbeteiligung". In der Interessenvertretung werde man die "große Erfahrung des VdK in der Beratungsarbeit einbringen" und dem Magistrat "Fakten an die Hand geben". Ein besonderes Augenmerk wollen Bender und seine Mitstreiter darauf richten, dass alle öffentlichen Gebäude in Darmstadt behindertengerecht ausgebaut werden. Die Spitzenkandidatin der Senioren-Union, Eva Ludwig, betonte, es sei gut, dass die Sitzverteilung in der neuen Vertretung breit gestreut sei. Seniorenpolitik sei kein Ort für parteipolitische Profilierung. "Wir können uns da gut ergänzen", sagte Ludwig.
Erika Neumeyer, bei der Akademie 55plus auf Listenplatz eins, sagte, sie habe mit einem solchen guten Ergebnis für ihre Liste gerechnet. Sie kündigte an, sich für eine "Teilhabe von Senioren am kulturellen Leben bis ins hohe Alter" einzusetzen. Dabei werde man sich auch für ein kostengünstiges Seniorenticket stark machen.
Für die SPD-Senioren zeigte sich Herbert Nowak sehr zufrieden mit dem Ergebnis. Die SPD-Vertreter in dem neuen Gremium wollen sich nach seinen Worten vor allem um die ärztliche Versorgung Älterer und die Interessen von "Menschen, die zuhause gepflegt werden", kümmern.
Über ein "Super-Ergebnis" aus "dem Stand heraus" freute sich Theodor Ludwig von der Liste Älterwerden im Stadtteil aus Kranichstein. Mit 46,3 Prozent habe man das zweithöchste Ergebnis in einem Stadtteil erzielt, sagte er. Besser war nur der VdK mit 54,5 Prozent in Wixhausen. Ludwig kündigte an, sich vor allem für "kurze Wege zur Verwaltung" auch in Kranichstein stark zu machen.
"Bisschen enttäuscht" vom Ergebnis der DGB-Senioren war der zweite Mann auf der Liste, Bernd Nürnberg. Und auch Jürgen Gnittke von den Grünen Alten hätte sich nicht nur einen, sondern zwei Sitze in der Seniorenvertretung gewünscht.
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12.11.2015


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7. Januar 2016

Interessenvertretung älterer Menschen nahm Arbeit auf
Vorstand stellt Weichen für reibungslosen Beginn

Anfang November wählten die Mitglieder der Interessenvertretung älterer Menschen in der Wissenschaftsstadt Darmstadt ihren Vorstand. So sperrig wie der Titel des neuen Gremiums, so aktiv haben die Vorständler um ihren Vorsitzenden Wolfgang Bender, seine Stellvertreterin Ursula Schwarz, Schriftführer Rainer Kumme und die stellvertretende Schriftführerin Erika Neumeyer sich ihrer neuen Aufgabe gestellt. Dazu gehörte der Bezug eines Büroraums im Stadthaus in der Frankfurter Straße 71, dies ist auch gleichzeitig die Postadresse. Eingerichtet wurde zudem unter anderem eine E-Mail-Anschrift, so ist die Interessenvertretung jetzt unter "iv.senioren-darmstadt@t-online.de" erreichbar.

Neben diesen und weiteren administrativen Arbeiten wurde die entsprechend öffentlicher Vorschriften notwendige Geschäftsordnung für die Interessenvertretung entwickelt. Sie wird bei der nächsten Zusammenkunft der Vollversammlung mit allen gewählten Mitgliedern am 11. Februar 2016 um 18 Uhr im Neuen Rathaus (Raum Graz) am Luisenplatz zur Beschlussfassung vorgelegt. Diese Sitzung der Interessenvertretung mit allen gewählten Mitgliedern des Gremiums ist öffentlich, wobei man wieder auf breites Interesse hofft. Zumal sich bei diesem Termin im Rahmen der umfangreichen Tagesordnung auch die Arbeitsgruppen zum Beispiel für Bildung, Soziales und Kultur innerhalb der Interessenvertretung bilden werden.




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